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Die Raiffeisen Uckermark GmbH & Co. KG ist eine feste Größe, wenn es um die Themen Agrar, Getreide, Ölsaaten, Futter, Düngemittel, Saatgut und Pflanzenschutz sowie um Energie geht. Wir blicken auf mehr als 65 Jahre Erfahrung zurück und stehen unseren Kunden an mehreren Standorten in der Uckermark, dem Barnim sowie im südlichen Vorpommern und östlich der Oder zur Verfügung.


Doch es sind nicht nur die Produkte und Angebote, weshalb sich unsere Kunden für eine Beziehung mit uns entscheiden. Vielmehr ist es das Know-How und das Wissen unserer Mitarbeiter und Experten aus den unterschiedlichen Bereichen, die die Raiffeisen Uckermark GmbH & Co. KG zu einem sehr guten Partner machen.


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TOP-NEWS

Die ungünstige Witterung in den vergangenen Monaten hat zu einer sehr kurzen Düngesaison in Deutschland geführt. Die resultierende schleppende Nachfrage hat zuletzt besonders die Preise für N-Dünger unter Druck gesetzt. Auch der Absatz der anderen Dünger liegt unter Vorjahreslinie.
Die Düngersaison kam im Februar/März 2018 nur sehr schleppend in Gang. Die erste Düngergabe auf die Winterkulturen konnte nicht flächendeckend durchgeführt werden. Regional wurde die Befahrbarkeit der Böden durch Schnee oder erhöhte Bodenfeuchte eingeschränkt. Auch auf den Höhenlagen standen die Düngemaßnahmen Ende März noch aus. Der erneute Wintereinbruch und die vielen nassen Standorte wirkten nachfragehemmend, so dass kaum Dünger gehandelt wurde. Mit den milderen Temperaturen nach den Osterfeiertagen kamen die Düngemaßnahmen aber dann doch flott voran. Allerdings schränkte in den folgenden Wochen die besonders in Nord- und Ostdeutschland anhaltende Trockenheit den Einsatz von Düngemitteln erneut ein. Die Hauptgaben im Getreideanbau wurden zwar bedarfsgerecht ausgebracht, allerdings fiel der Anschlussbedarf für die Qualitätsdüngung und die Grünlandwirtschaft durch die fehlende Bodenfeuchte in einigen Regionen sehr gering aus.

DÜNGEMITTELVERORDNUNG FORCIERT EINSATZ VON WIRTSCHAFTSDÜNGER Aufgrund von Wassermangel auf zahlreichen Standorten war der zuletzt ausgebrachte Dünger in vielen Fällen kaum pflanzenverfügbar. Der Harnstoffbedarf hat sich dementsprechend rückläufig entwickelt, da viele Erzeuger bedingt durch die Wärme und Trockenheit teils auf andere Stickstoffdünger umgeschwenkt haben. Auch die neue Düngeverordnung hat sich bei der Nachfrage nach Stickstoff bereits bemerkbar gemacht. Nach ersten Einschätzungen wurden regional 10 % weniger N-Dünger gekauft, als üblich. Dagegen wurden P-K-Mischungen vermehrt nachgefragt. Insgesamt haben die Landwirte auch in der laufenden Saison 2017/18 in vielen Regionen den Einsatz von Wirtschaftsdüngern weiter intensiviert.

DÜNGEMITTELABSATZ 2017/18 UNTER VORJAHRESLINIE In den ersten neun Monaten des Wirtschaftsjahres 2017/18 ist die rückläufige Nachfrage nach Stickstoffdünger weiter zurückgegangen. Der Absatz fiel gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um rund 16 % auf 1,1 Mio. t. Die Harnstoffnachfrage ging sogar um 32 % zurück, während die Verkäufe von Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung um knapp 24 % sanken. Mit einem Minus von 15 % hat sich auch der Absatz von Kalkammonsalpeter rückläufig entwickelt. Ebenfalls gesunken ist die Nachfrage der Landwirte nach Phosphatdünger. Von Juli 2017 bis März 2018 wurden 176.000 t und damit 8 % weniger abgesetzt. Auch Kali wurde in geringeren Mengen geordert. Der Absatz fiel gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fast 10 % auf 286.000 t. Demgegenüber hat sich der Kalkabsatz im Wirtschaftsjahr erhöht. Die Erzeuger kauften mit 2,2 Mio. t rund 2 % mehr als im Vergleichszeitraum 2016/17. Über alle Düngemittel hinweg sank der Absatz um mehr als 5 % auf 3,8 Mio. t. (AMI)
13.06.18

Die ungünstige Witterung in den vergangenen Monaten hat zu einer sehr kurzen Düngesaison in...

Die Hartweizenverarbeiter müssen sich in der kommenden Saison auf eine veränderte Versorgungslage einstellen. Weltweit wird es etwas knapper, aber für die Exportländer und den Verbrauchsländern Nordafrikas sieht es noch gut aus.

VERBRAUCH BLEIBT WAHRSCHEINLICH UNTER ANGEBOT Die Aussichten auf eine global reichliche Hartweizenversorgung 2018/19 sind zwar da, aber besonders üppig wird es wohl nicht werden. Der IGC erhöht seine Produktionsschätzung leicht auf 38,6 Mio. t, wobei allerdings die niedrigeren Anfangsbestände das globale Gesamtangebot nur wenig über das Vorjahresvolumen heben. Dieses Plus wird wahrscheinlich kompensiert von der steigenden Nachfrage, so dass am Ende des Wirtschaftsjahres so viel übrig bleibt wie 2017/18. Das sind vorerst die Voraussetzungen für die Aussicht auf unveränderte, leicht schwächere Hartweizenpreise 2018/19. Allerdings wird das Angebot 2018 in der EU-28 kleiner und damit wohl auch die Endbestände. Allerdings nicht das Exportpotenzial.

MAROKKO MIT ÜBERDURCHSCHNITTLICHER HARTWEIZENERNTE Nach Angaben des Ministeriums in Rabat wird die Hartweizenernte 2018 in Marokko 2,28 Mio. t erreichen. Das wären deutlich mehr als die 2,2 Mio. t des Vorjahres. Dabei soll die Anbaufläche sogar etwas reduziert worden sein, was für überdurchschnittliche Erträge spricht. Der IGC ist nicht ganz so optimistisch und nennt für Marokko eine Hartweizenprognose von 2,3 Mio. t.

ERTRAGSAUSSICHTEN IN ALGERIEN SEHR GUT, IN MAROKKO VIELVERSPRECHEND, IN TUNESIEN UNEINHEITLICH Gute Vegetationsbedingungen für Getreide in Marokko, mit ausreichenden Niederschlägen, aber leicht unterdurchschnittlichen Temperaturen lassen auf eine vielversprechende Getreideernte hoffen. In Algerien hat es vor der Getreideblüte reichlich geregnet, so dass für die ertragsbildende Kornfüllungsphase sehr gute Bedingungen herrschen und weiterhin von einer überdurchschnittlichen Hartweizenernte ausgegangen wird. In Tunesien ist ein deutliches Nord-Süd-Gefälle erkennbar, wobei die Vegetationsbedingungen im Norden für eine gut durchschnittliche Ernte, im Süden dagegen für trockenheitsbedingte Ausfälle sprechen.

EU-ERTRAGSPROGNOSE FÜR HARTWEIZEN NOCH GUT Wie bereits im Vorjahr, haben sich die Feldbestände nicht optimal entwickelt. Die Sorge um nennenswerte Ertragsausfälle kennzeichnet den Markt, treibt die Preise und verhindert umfangreiches Kontraktgeschäft. So bestätigt die jüngste Ertragseinschätzung des EU-Prognosedienstes MARS die getrübten Aussichten in Europa. So wird im Mai-Bericht von einem Getreidedurchschnittsertrag von 56,4 dt/h ausgegangen, 0,2 dt/ha weniger als im April, aber immerhin noch 0,9 dt/ha über dem langjährigen Mittel.



Für Hartweizen sieht es allerdings noch etwas besser aus. Die aktuellen 35,6 dt/ha liegen sowohl über Vorjahr (+1,3 %) als auch über dem langjährigen Durchschnitt (5 %) EU-weit. Doch nicht in allen Einzelstaaten sieht es positiv aus. So sollen in Bulgarien, Deutschland und Frankeich 2018 die Vorjahresträge nicht erreicht werden. Deutlich über dem langjährigen Durchschnitt werden die Erträge indes in Bulgarien, Spanien und Griechenland gesehen. In Deutschland, Österreich und der Slowakei allerdings deutlich darunter.





05.06.18

Die Hartweizenverarbeiter müssen sich in der kommenden Saison auf eine veränderte Versorgungslage...